Sport

Für alle die Ideen suchen.

Erlebnisse und Erzählungen

So oder so - es soll das Beste sein:

Abenteuer und ähnliches

Dein persönliches Abenteuer, eine Geschichte, ein Traum, ein besonderes Erlenis - wer hat eine Story und will uns davon erzählen...bitte Mail an: mirpax11@gmail.com

Neunkirchen Wenigzell-Bratlalm mit dem Rennrad am 25.Sept. 2021

Ein schönes Erlebnis war zum Beispiel eine gemeinsame Ausfahrt mit Freunden von Neunkirchen nach Wenigzell zur Bratlalm. Zu fünft starteten wir in Neunkirchen und über den Semmering , den Pfaffensattel und über den nicht leichten Schlussanstieg nach Wenigzell. Die alte Semmeringstraße zeigte wie immer ihre schönsten Blickwinkel Schottwienbrücke, Mariaschutz, Sonnwendstein. Der Pfaffensattel ermöglichte uns wieder ein langsames Gewöhnen an die Steilpassagen. Und die zeigten uns ungefragt unseren momentanen Trainingszustand – aber ein schöner Berg ist es immer wieder. Neue Straße, herrlicher Wald und alle Düfte der Natur. Rettenegg, Ratten waren schnell erreicht. Aber der Schlussanstieg präsentierte sich sportlich und begrüßte unsere Beine mit viel Widerstand. Zum Glück jedoch spendierte uns das Jogelland einige seiner fantastischen Landschaften. Gemeinsam erreichten wir nach 70 km– müde aber nicht erschöpft die Bratlalm – ein großer Gasthof mit schöner Aussicht und bester Küche. Mit guter Laune genossen wir im Freien sitzend diesen herrlichen Tag.

Aktiv

Gemütliche Wanderung zur Waldburgangerhütte, Rote Wand und Pottschacherhütte. Bezirk Neunkirchen

Nach einem gemütlichen Frühstück starteten wir um 11 Uhr vom Parkplatz in Prigglitz. Und wieder einmal war unser ungestümer Begleiter mit. Er heißt Neo und ist ein knapp 2 Jahre alter Schweizer Sennenhund/Entlebucher. Behutsam schritten wir in Richtung Waldburgangerhütte. Es ging eine gemütliche Steigung hinauf und das Wetter war angenehm windruhig, bei ca. 3 Grad. Aber nicht nur das Wetter war ruhig sondern auch unsere Wanderstrecke – fast ganz alleine schritten wir durch die Wälder und genossen die fast meditative Atmosphäre.
Man könnte meinen, dass das stille Herabtanzen der ersten Schneeflocken selbst auf die Waldbewohner beruhigend wirkte. Die Ruhe erfasste jedoch nicht unseren Vierbeiner. Nase am Boden - Volldampf war sein Motto. Bergan war dies ja nicht ganz unangenehm. Zwischendurch labten wir uns an den Früchten eines Wacholderbusches. Bei der Gahnshauswiese, bot sich zusammen mit der breiten Wiese und den zarten Schneeflocken ein malerischer Ausblick.
Eine anspruchsvollere Steigung brachten uns leicht zum Schwitzen. Nachdem wir die Schwarzenbergaussicht, 1340m, erreicht hatten ging es ca. 500 m hinunter zur Waldburgangerhütte. 1182m,. Bis hierher waren wir nun rund 2 Stunden unterwegs. Die Hütte ist zwar um diese Jahreszeit nicht geöffnet -Mai bis Okt., dennoch ist dieser Platz ein lohnendes Ziel - einerseits die großartige Aussicht in Richtung Semmering, Wechsel, - und andererseits der Beginn der sanftwelligen Bodenwiese, wo im Sommer zahlreiche Kühe zur Kur sind. Wir tranken etwas Wasser und nach einer kurzen Pause gings weiter. Wir gingen zurück bis zur Abzweigung Rote Wand .
Von hier genießt man wieder herrliche Ausblicke in die nähere und fernere Umgebung. Der leicht Schneefall und das trüber werdende Licht vermittelte uns eine leichte Vorweihnachtsstimmung. Unser nächster Wegweiser führte uns in Richtung Pottschacherhütte. Inzwischen waren ca. 3:45h vergangen. Hier gibt’s fast immer was Gutes zum Essen und Trinken. Nachdem wir unseren Hund beruhigt hatten – er war etwas nervös weil 2 Hundedamen anwesend waren – stärkten wir uns mit Bier und Gulaschsuppe. In der Hütte war es angenehm warm. Bei gutem Wein erzählte sich eine gesellige Runde am Nachbartisch Geschichten und Witze. Nach dem Kaffee machten wir uns wieder auf den Weg.
Dämmrig war es schon geworden. Gleich nach der Pottschacherütte führt ein etwas steilerer Weg hinunter nach Prigglitz. Nach ca. 40 min. erreichten wir wieder das Auto. Insgesamt waren wir etwas über 5 Stunden unterwegs, wobei wir ca. 1. Stunde in der Hütte verbrachten.

Und obwohl wir doch ca. 14 km, gewandert waren, waren wir zuhause nicht besonders müde, sondern sogar etwas erfrischt.

Aktiv

Wanderung auf den Eselstein - Semmering Gebiet.

Eine kurze Wanderung mit famosen Ausblicken. Ab Greis (Semmering) Parkmöglichkeit eventuell neben Bärenwirt. Ab hier ca. 40 Minuten bis auf den Eselstein. Die Wanderung beginnt mit leichter Steigung und teils schönen Ausblicken in Richtung Maria Schutz und auf das quirlige Straßennetz rund um die Schnellstraße. Und dieses Straßennetz ist es auch, das den ersten Teil der Wanderung durch den hochschnalzenden Straßenlärm etwas trübt. Ein schöner Platz zum Verweilen zwischendurch ist die Georgs Warte. Der weite Ausblick ist dem neugierigen Wanderer purste Inspiration. Dann ändert sich die Richtung und es wird endlich angenehm ruhig. Bald erreicht man den Eselstein. Die letzten Meter sind etwas felsig und eine kurze Stahlführung hilft hinauf. Nun steht man am Eselstein – ein tiefer Abgrund begrüßt uns mit seinem Schauer. Das kleine Holzkreuz bezeugt die Endstation. Der Eselstein bietet wahrlich einen herrlichen Ausblick. Semmeringbahn, Weinzettl Wand, Klamm, bis Schneeberg und vieles was man sonst noch kennt. Übrigens hat von hier heroben (sogenannter Baufelsen) Carl Ritter von Gehga die Semmering Bahn geplant und begutachtet.

Aktiv

Für Kurzentschlossene - Wanderung zur Pottschacherhütte

Wer keine lange Expedition machen will oder am späten Nachmittag noch den Drang nach Bewegung verspürt für den könnte die Wanderung zur Pottschacherhütte eine Alternative sein. Starten kann man z. B. in Gasteil (Prigglitz) - wo einen sicher schon die interessanten Kunstgegenstände in der Natur motivieren. Wenn man beim Parkplatz vis a vis von der Kapelle parkt, erreicht man schon nach einigen hundert Metern einen gemütlichen, zum Sitzenbleiben einladenden Platz. Vom hier hat man einen ausgezeichneten Ausblick nach Prigglitz und Umgebung. Nach kurzer Wanderung auf der Forststrasse kommt man bald zur Abzweigung Pottschacherhütte. Nach ca. 30 bis 40 min Gesamt-Wanderung ist man da, es sei denn, die Schwammerl riechen und der Wanderer folgt seinem Sammler-Instinkt. Bei den netten Wirtsleuten kann man sich gemütlich niederlassen und bei einer guten Jause die schöne Aussicht und die gute Luft geniessen.

Rax Plateau Wanderung

Am gemütlichsten gehts von Hirschwang mit der Raxseilbahn hinauf.
Auf der Rax angekommen, gibt es viele Varianten für eine ausgedehnte Wanderung-
wir entschieden uns für einen Spaziergang zur Höllentalaussicht.

Von der Bergstation, vorbei, erreichten wir nach ca. 20 Min. das Ottohaus.
Vom Ottohaus wanderten wir rechts Richtung Höllentalaussicht. Herrliche Ausblicke zum Schneeberg und dem Rax Plateau machten das Wandern zum Genuss. Nach ca. 40 Min waren wir beim Höllentalblick angekommen. Wir machten eine kurze Rast und freuten uns über die angenehme Ruhe. Beim zurückgehen entschlossen wir uns noch einen kleinen Abstecher in Richtung Gloggnitzer Hütte zu machen.

Nach ca. 3 Stunden Wanderung kehrten wir schon etwas ermüdet,zum Ottohaus zurück und genossen hier das ersehnte Bier und eine warme Gulaschsuppe. Gestärkt machten wir uns auf den Rückweg zur Bergstation.Durch die schöne Landschaft angespornt haben wir uns entschlossen, das nächste Mal die Rax bis zum Karl-Ludwigshaus durchzuwandern. Aktiv

Wanderung zum Öhlerhaus

Ausgangspunkt ist der Ascher - mit dem Auto auf den Ascher gedüst - zeigt uns ein kurze Orientierung - aha von hier geht's links weg - blaue Markierung in Richtung Öhler Schutzhaus Gehzeit lt. Wegweiser 2 Stunden, (praktische Gehzeit ca. 1:15). Zum Anspringen geht's anfangs gleich bergwärts. Und obwohl noch einige Steigungen die Kondition hinterfragen, ist es eine überwiegend erfrischende Wanderung. Der imposante und Sauerstoff sprühende Mischwald sowie ein Schneebergblick der einem das Gefühl der Bergwelten vermittelt - machen die Unternehmung zu einem die Seele fütternden Erlebnis. Dazu eine fruchtbare Ergänzung ist das Öhler Schutzhaus mit entspannter Hütten-Atmosphäre und den Gaumen verwöhnender Küche - eine Spezialität des Hauses ist die Puchberger Bratwurstsuppe- . Also mit gemütlicher Einkehr sollen ca. 3:30 eingeplant sein. 

Für Bewegungstiger lässt sich die Wanderung beliebig fortsetzen - z.B. in Richtung Mamauwiese, Schober, oder Gauermannhütte...  (Eindrücke vom 4.1.2014)

Mit dem Rennrad von Pontebba nach Cervignano (105km). 12.10.2019

Da wir gerade in der Nähe waren entschied ich mich spontan für diese Tour. Das Wetter war schön, die Form und Stimmung ebenfalls in gutem Zustand. Um ca. 10 Uhr setzte ich mich bestens motiviert in Pontebba auf das Fahrrad.
Es ist immer ein besonderes Gefühl (inkl. leichter Anspannung) für mich wenn ich etwas neues erkunde. Und gleich zu Beginn ging es ca. 8 km hinauf zum Sella di Cereschiasis (957m), es sind sehr schöne Kilometer mit genussreichen Ausblicken in die umliegende Bergwelt. Die moderate Steigung lässt eine angenehme Leichtfüßigkeit entstehen und ein angenehmes Gefühl stellt sich ein. Oben ein frischer Wind – Jacke an und hinunter geht’s. Diese Straße ist eher wenig befahren und daher ist auch die Abfahrt sehr ruhig. Überraschend auftauchende Sandstellen erlauben jedoch nur wenig Blicke in die umliegende Landschaft. Nach ca. 25 km erreiche ich Moggio .
Eigentlich hatte ich vor, von hier aus den Radweg in Richtung Udine zu fahren. Da ich den Radweg nicht gleich fand entschloss ich mich vorerst auf der Hauptstraße bis zum nächsten Einstieg zu fahren. Ich fühlte mich gut und kam schnell voran. Beim kurzem Ausweichen auf den Radweg der in einem ZickZack Kurs dahin führte änderte sich mein Vorhaben.. Das könnte langwierig werden dachte ich und ich entschloss mich daher für die schnellere Variante und zischte wieder auf die Hauptstraße. Obwohl viel Verkehr war machte es mir viel Spaß so durch diese fremde Gegend zu radeln. Ein Vorteil war, das es hier Randstreifen gibt die relativ breit sind und so ein wenig (scheinbare) Sicherheit vermitteln. Carnia, Venzona, Tricesimo , Adegliaccio…eine Ortschaft nach der anderen durchquerte ich. Unterwegs plauderte ich kurz mit einem italienischen Radler, ich erzählte ihm wo ich gestartet bin und er meinte „fort gambe“ ich deutete auf meinen Kopf und sagte „no,…forte mente“. Inzwischen war ich in das Einzugsgebiet von Udine gekommen. Eine Firma nach der anderen und ein Einkaufszentrum nach dem anderen. So ging es kilometerlang dahin. Ich wunderte mich, dass man so viele Shops braucht.
Udine war erreicht und ich schlängelte mich durch das Zentrum. Zum Schauen blieb mir leider nur wenig Gelegenheit – meine Konzentration galt dem Verkehr und den Hinweisschildern in Richtung Grado. Irgendwo sah ich den Beginn einer Fußgängerzone, irgendwo so eine Art Burg. Ich war noch nie in Undine und hab mir vorgenommen das mal nachzuholen. Aus der Stadt herauskommend suchte ich einen Hinweis auf mein nächstes Ziel - Palmanova . Die Straßen waren jetzt etwas enger geworden – der angenehme Randstreifen fehlte. Ich fühlte mich immer noch gut und konnte fast mühelos ein Tempo über 30 km/h fahren. Palmanova war erreicht. Diese Stadt kenne ich bereits und ich freute mich schon auf den schönen großen Stadtplatz. Außerdem war hier eine Kaffeepause geplant. Im Stehen und noch mit dem Helm auf stärkte ich mich mit einem Macchiato, fuhr noch eine Runde um den riesigen Stadtplatz und schon ging es weiter.
Bei der Ausfahrt habe ich mich etwas verfahren und konnte den Weg nach Cervignano nicht gleich finden. Meine momentane Richtung war Gorizia – instinktiv bog ich irgendwo einfach in die vermutete Richtung ab und hatte Glück – fast ohne zusätzliche Kilometer erreichte ich Cervignano .
Nach 105 km und 3h40 war ich im Hotel. Und sogar ein gemütlicher Strandspaziergang in Grado ging sich noch aus.

Aktiv Aktiv

Kurzurlaub in Italien – Besuch von Loreto und Recanati zwei Orte in den Marken, unweit von Ancona.

Loreto liegt auf einem Hügel mit herrlichem Blick in die grüne Marken. Loreto ist ein wichtiger Wallfahrtsort in Italien. Durch eine kleine Fußgängerzone mit zahlreichen Cafes und Souvenier Shops erreichten wir die beeindruckende Basilika vom Heiligen Haus (röm. kath. Wallfahrtskirche). Sie beinhaltet die Santa Casa , das heilige Haus im dem der Legende nach Maria aufgewachsen ist und welches von Engeln von Nazareth hierher getragen worden sein soll.
Mich beeindruckte jedenfalls die riesige Kuppel mit ihren vielen Ornamenten und Zeichnungen. Und es sind auch die zahlreichen Seitenflügeln, welche uns immer wieder zum Staunen bringen. Auch der gerade stattfindende Gottesdienst mit dem monotonen Gesang des Priesters führt dazu, dass diese Basilika einen besonderen Eindruck bei uns hinterlässt.

Aktiv Aktiv

Recanati …Centro mondiale della Poesia…

Recanati liegt etwas weiter im Landesinneren, ca. 30 km von Ancona entfernt . Als wir Recanati besuchten war es schon später Nachmittag und es regnete. Aus dem Volkslautsprecher erklang Musik vom Tenor Beniamino Gigli , z.B: Una furia lagrima – eine verstohlene Träne, geb. 20.03.1890 in Recanati.
Aber auch dem Dichter Giacomo Leopardei z.B: Das Unendliche …und so im uferlosen All versinkt mein Geist…,geb. 29. Juni 1798, ebenfalls ein Sohn dieser Stadt, wird hier viel Platz eingeräumt. Recanati ist stolz auf seine berühmten Söhne.
Eine Ausstellung des berühmten Malers Lorenzo Lotto z.B: Susanna im Bade...,, ergänzen die kulturelle Bedeutung dieses Ortes.
Wir schlenderten die Fußgängerzone entlang bis zum Piazza Leopardi mit dem mächtigen Torre del Borgo und dem riesigen Rathaus. Der Regen trübte unseren Pioniergeist und so strandeten wir in einer kleinen gut besuchten Bar mit einer großzügigen Bierauswahl.

Aktiv Aktiv Aktiv

Wanderung auf den Grimming

Ich glaube jeder kennt ihn, sei es vom Vorbeifahren durch das Ennstal, oder vom Urlauben in der Region. Der Grimming, obwohl nur 2351m hoch, erscheint durch seine exponierte Lage und das silber glänzende Dachsteinkalkgestein besonders erhaben und stolz. Und das ist dieser Berg auch.
Bei frischen 10 Grad starteten wir um 7 Uhr10 von Parkplatz Niederstuttern, 649m Seehöhe. Wir wählten die Tour über das Multereck.
Schon von Beginn an geht es ordentlich Bergauf - nur das kurze Flachstück nach der Grimminghütte bietet etwas Erleichterung. Dann wird es nur noch steiler. Latschen – Geröll – Steine – Felsen – so geht es dahin. Obwohl die Klettereien nicht besonders Anspruchsvoll sind, ist dennoch vollste Konzentration gefordert. Die sich öffnenden Abgründe werden tiefer und tiefer. Das angenehm milde und ruhige Wetter erleichtert unser Vorankommen. Nach ca. 3:40 h erreichen wir das Multereck auf 2176 m. Nun folgt die prachtvolle Gratwanderung in Richtung Gipfel. Famose Ausblicke – Ennstal, Dachstein, Tauplitz, Bad Mitterndorf,…und natürlich immer wieder die wilde Felslandschaft. Zerklüftete Felsen, steile Rinnen und wild abfallende Felsformationen. Zerbröselte, wasserdurchfurchte Steinriesen und lange Schotterfelder. Wahrlich ein grimmiger Berg.
Nach ca. 4:20 h waren wir auf den 2351m hohen Gipfel. Es war ein super Gefühl hier oben angekommen zu sein.
Nach einer kurzen Pause machten wir uns kurz vor 12 Uhr auf den Rückweg. Obwohl wir für den Abstieg die süd-ost Route nehmen wollten, entschlossen wir uns aufgrund der Schwierigkeit dieses Abschnittes doch wieder denselben Weg zurückzugehen.
Also genossen wir nochmals den Grat mit den herrlichen Ausblicken. Und dann ging es los – der steile Abstieg erforderte wieder absolute Achtsamkeit. Keine richtige Kletterei aber dennoch nur mit allen Vieren zu bewältigen – Seniorengymnastik nannte das mein Begleiter. So ging es fast dreiviertel des Abstieges dahin. Jetzt war nicht nur die Konzentration gefordert sondern auch die Kondition – Ermüdungserscheinungen, wie z.B. kleine Ausrutscher machten sich bemerkbar. Vermehrt vernahmen wir auch unmissverständliche Hinweise seitens unserer Muskulatur.
Um 14.40 erreichten wir die Grimminghütte und obwohl eigentlich gar nicht geöffnet wurden wir bestens mit Bier und Steirerkäsbrot versorgt. Prost. Nach 8.30 h erreichten wir das Auto. Danke das genügt. Geschätzte Gehzeit ca. 7.45h. EIne tolle Tour – mit hohen Ansprüchen sowohl an die körperliche als auch an die psychische Kondition. (Gegangen im Oktober 2018, Geri und Charly)

...Horizont

Aktiv

...Bergsteine

Aktiv

...Wohin

Aktiv

...so alan und klan

Aktiv

...Respekt vor dem Berg

Aktiv

...Der Grimming (Foto Mai 2018)

Aktiv

Spaziergang durch Bratislava

Unseren ersten Bratislava Besuch starteten wir mit dem Bus von Hainburg aus. Diesmal sollte es etwas anderes werden. Wir fuhren mit dem Auto nach Parndorf und stiegen dort in den Zug. Neudorf, Gattendorf, Pama, Kittsee und schon waren wir da.
In ca. 20 Min. ist man in der Hauptstadt der Slowakei. Die einfache Zugfahrt kostet 7,- Euro pro Strecke. Vom Bahnhof Petrzalka führt ein angenehmer Spazierweg fast bis in die Altstadt. Nach ca. 2 km machten wir Pause im großen Aupark Einkaufszentrum. Von hier tänzelten wir über die Donau und schon waren wir im Zentrum. Vom Bahnhof aus insgesamt rund 3 km.
Unser erstes Ziel war der Hrad vrch, der Burg Berg. Hier von der Bratislaver Burg aus hat man einen schönen Überblick auf die Stadt und die Donau. Natürlich sieht man von hier auch in das nahe Österreich. Zahlreiche Touristen schossen hier wild mit ihren Handys und Fotoapparaten durch die Gegend.
Im Burgrestaurtant genossen wir gemütlich ein malo Pivo und beobachteten den Touristenstrom. Schon etwas hungrig spazierten wir wieder hinunter. Unser Ziel war das Restaurant Pulitzer , welches wir schon beim ersten Bratislava Besuch schätzten. Ein eher modernes Restaurant mit guter Küche und guten Preisen. Danach spazierten wir leicht beschwingt (halbes Bier) durch die Altstadt. Wieder waren wir überrascht, dass wir hier so viele Touristen sehen. Die meisten Cafes und Restaurtants waren fast voll. Zahlreiche Souvenierstände pflastern den Weg durch die romantischen Gassen. Wir betrachteten interessiert das rege Treiben. Auch unten bei der Donau spazierten und flanierten viele Touristen und Einheimische.
In einer gemütlichen Donau – Strandbar fanden wir einen angenehmen Platz in der Sonne und schlürften gemütlich einen Kava. Und das obwohl rund um uns Oktoberfeststimmung herrschte und praktisch alle Bier tranken – aber wir hatten ja noch einen Heimweg vor uns. Wir beobachteten die großen Reiseschiffe, die hier pausierten und überlegten, ob uns so eine Flusskreuzfahrt wohl auch gefallen würde.
Als wir der Donau entlang weiter spazierten, entdeckten wir noch eine tolle Promenade direkt vor dem Europa Einkaufszentrum . In den Lokalen saßen viele Leute die sich eine Wasserpfeife teilten – schaut komisch aus aber dürfte wohl schmecken. Waren mir in Triest die vielen Frauen mit Hund aufgefallen, so waren es hier die vielen jungen Familien mit Kindern, - echt toll. Schon mit leichten Ermüdungserscheinungen spazierten wir wieder in Richtung Bahnhof. Und rund 7 Stunden später saßen wir wieder im Zug nach Parndorf.
Eine interessante Reise mit vielen Eindrücken – die Hauptstadt der Slowakei mit ihren über 400 000 Einwohnern erscheint jedenfalls als eine freundliche, moderne, junge Stadt.

...Hrad Bratislava

Aktiv

...die Kreuzfahrer

Aktiv

...Donau-Brücke

Aktiv

Drei Berge Tour in Tarvis

Um 10 Uhr starteten wir von Tarvisio in Richtung Pontebba. Nach einem kurzen Stück auf der Straße wechselten wir auf den Radweg – schon angenehm ohne Autos unterwegs zu sein. Aber auch sonst war am Radweg nicht viel los. Obwohl die Temperatur anfangs nur 10 Grad zeigte fühlten wir uns wohl und erreichten nach ca. 20 km rasch Pontebba.
Von da an gings bergan – wenn man im Ort in Richtung Passo Pramolo fährt kann man direkt nach der Unterführung links fahren und ist schon auf der Strecke nach Moggio. 8 km Steigung – eine romantische Straße schlängelt sich mit moderater Steigung den Berg hinauf. Weiter oben haben wir tolle Ausblicke in die umliegenden Berge. Gemütlich kurbeln wir zum Sella di Cereschiatis auf 1066m. Der erste Monte ist geschafft. Gut 20 km rollen wir nach Moggio hinunter.
Von hier ein kleines Stück den Radweg hinunter und dann ein kurzes Stück den Radweg wieder hinauf. Jedenfalls zu erwähnen dabei sind die beiden ca. 1km langen, gut beleuchteten Tunnels, da mich diese schon eher an eine Höhle erinnerten. Wir verließen bald den Radweg und fuhren rechts in das Resia Tal.
Bis zur Abzeigung nach rechts ging es gemütlich dahin. Danach begann die Steigung. Das Verkehrszeichen zeigte eine Steigung von 12% - gefühlt hätten es auch 15% sein können. Die Strecke war wieder wundeschön. Besonders gefiel mir ein großes Flussbett mit Riesensteinen, das mich etwas an Urzeitbilder erinnerte. Teilweise war es nun so ruhig, dass man die Ruhe fast greifen konnte. Großteils führt die Steigung durch dichte Laubwälder. Die unnachgiebige Steilheit kostete eine Menge an Energie – zwischendurch war ich nahe daran abzusteigen… Daher riesen Erleichterung auf der Passhöhe – uff geschafft. Sella Carniza 1092m, gekennzeichnet nur mit einer kleinen Tafel - sonst nichts.
Die Abfahrt auf der einspurigen Straße wurde zur Konzentrationsübung – zahlreiche Löcher und überraschende Sandstellen ließen nicht viel Zeit für die Umgebung – dennoch war es nach der 8km Steilpassage eine notwendige Erholung. Nach ca. 9 km kamen wir auf die Verbindungsstraße die von Tarcento (I) nach Zaga (SLO) führt. Von hier aus eröffnete sich ein herrlicher Ausblick in die slowenische Bergwelt. Beim folgenden Gegenanstieg offenbarten sich die ersten Ermüdungserscheinungen in den Beinen. Endlich führte uns eine schöne Abfahrt in Richtung Zaga.
Auch nach Bovec forderte uns wieder eine langgezogene Steigung. In Bovec machten wir kurz Rast. Inzwischen war es angenehm Warm und wir entledigten uns der Beinlinge – stark angenehm - wieder der Luftzug auf den Beinen.
Nächstes Ziel war der Predil Pass. Die hügelige Zufahrt kostete schon einiges an Kraft – und erst recht die restlichen 8 Passkilometer. Dieser Berg hat einige lange gerade Steigungen die schon echt viel gute Motivation abverlangen. Abzeigung… Mangart… Burg… Grenze … geschafft - Passo de Predil 1156m.
Ein herrliches Gefühl. Vor uns nur noch 20 km runter bis Tarvisio – schon von oben leuchtet uns in herrlichen Glitzerfarben der Lago di Predil entgegen. Flott rollen wir in Richtung Tarvisio weiter. Nach 6:15h und 123km mit ca. 2300 Höhenmetern sind wir wieder zurück. Müde aber absolut zufrieden – phantastischer Sport, super Wetter, grandiose Landschaft, viele ruhige Straßen und nette Plaudereien. Perfetto!(Gefahren im September 2018)

...Predil

Aktiv

...Sella di Cereschiatis

Aktiv

...kein Winterdienst

Aktiv

...Sella Carniza

Aktiv

Ein Wochenende in Italen, zelebriert im September 2018

Freitag Nachmittag so gegen 14.30h saßen wir in einem Touristenboot in Grado. Wir wollten einmal in den Lagunen herumgondeln. Da die Lagunenrundfahrt zu lange dauerte, entschlossen wir uns spontan zur Isola Barbana zu fahren. Die Fahrt dauerte ca. 25 Minuten und bot sehr schöne Ausblicke in die ausgedehnte Lagune von Grado. Zahlreichen Vogelarten besiedeln die vielen kleinen Inseln. Ich hatte das Gefühl, dass es diesen Vögeln hier recht gut geht. Das Meer plätscherte am Boot entlang, der Wind pfiff neugierig um die Ohren und die Augen genossen das ruhige Stimmungsbild der Überfahrt. Schon von weitem sahen wir die Wallfahrtskirche Santa Maria di Baarbana . Umgeben von viel Grün empfing uns die Insel mit wohlklingendem Glockengeläute. Nach einer kurzen Labung im Restaurante besuchten wir die Kirche. Entstanden aus einer Kapelle im 6. Jahrhundert entwickelte sie sich zu einer beliebten Wallfahrtskirche. Im Inneren der Kirche war es ruhig und man spürte eine angenehme Atmosphäre. Von einem Nebentrakt hörten wir einen Gottesdienst und die monotone Stimme des Pfarrers passte gut in das Szenario. An einem Platz am Ende der Insel schauten wir in das Meer und genossen die Klänge eines Schweizer Alphornbläsers.
Die nächste Station war der Strand von Grado. Wir bummelten die herrliche Promenade entlang bis zum Sandstrand – und obwohl es schon später Nachmittag war badeten wir noch im angenehm warmen Meer.
Es war ein wunderschöner erster Tag.
Samstag fuhren wir von unserem Hotel (ca. 20 km vor Triest) in Richtung Miramare. Von hier beginnt eine lange Meerespromenade fast bis Triest . Und obwohl es keinen Sandstrand gibt, sind zahlreiche, durch Stiegen ermöglichte Einstiege zum Meer. Im Sommer ist es hier voll von Einheimischen und Touristen, die diese schöne Meerespromenade zum Baden und Sonnen nützen. Wir genossen die angenehme Sonne, schwammen im Meer und stärkten uns im Café. Das waren absolut super entspannende Stunden.
Danach fuhren wir weiter in das Zentrum von Triest. Sanft, mit Café Besuch und Stärkung starteten wir die geplante Shopping Tour. Dabei ist mir aufgefallen, dass hier viele Frauen einen Hund spazieren führen - komisch was? Wie immer war um de Piazza Unita wieder das Zentrum des Geschehens. Danach wanderten wir hinauf zum Castello di San Giosto . Zahlreiche Treppen brachten uns zum Schwitzen. Oben angekommen, standen wir mitten in einem antiken Fest mit Trommeln, Schauspiel und altertümlicher Handwerkskunst. Besonders beeindruckend war aber auch der spektakuläre Rundblick von hier oben. Das Meer mit altem und neuem Hafen, - das Zentrum von Triest bis hinauf zu den zahlreichen Häusern im Karst. Der herrlich Rundblick war durch die beeindruckende Abendstimmung besonders intensiv.
Ein herrlicher zweiter Tag.
Wir beschlossen, auf unserer Heimreise wieder einmal Neuland zu erforschen. Bei Udine Nord verließen wir die Autobahn. Unser Ziel war der Passo Tanamea (870m), einer der Pässe, der das Kanaldal mit dem Isonzotal verbindet. Durch das verwinkelte Tarcento ging es durch ein kurviges Tal in kleinen Abschnitten bergwärts. Rundum schöne Ausblicke auf die verschiedenen Berggipfel und die schönen Laubwälder. Von hier starten auch zahlreich Wanderrouten. Bis man am anderen Ende, in Zaga ankommt, zeigt die Berstraße ein Variantenreichtum wie es nicht nur den Motorrad Experten, sondern auch den Radler begeistert. Achtung - sollte jemand mit dem Rad diese Passstraße einplanen - Licht mitnehmen für den mäßig beleuchten Tunnel. Unsere nächste Station war Bovec . In dieser Ortschaft treffen sich die Rafting Fans. Von hier kann man in mehreren Stationen direkt Fahrten buchen. Von Bovec fuhren wir noch gemütlich über den Predil Pass (1156), blickten auf den romantischen Lago die Predil und fuhren hinunter nach Tarvis.
Und nun sollte es schnell nach Hause gehen. Ging es aber nicht – bei Völkermarkt wurden wir von der Autobahn abgeleitet und fuhren nun wild durch die Landschaft. Schließlich beschlossen wir, über das Klippitztörl (1642m) zu fahren. Ca. 1,5 Stunden später und mit zahlreichen Höhenmetern sind wir dann doch noch heim gekommen.
Ein interessanter 3. Tag zum Ausklang.

...auf in die Lagune

Aktiv

...Isola Barbana - im Landeanflug

Aktiv

...il giardino Barbana

Aktiv

...arrivederci Isola

Aktiv

...Triest-Blick

Aktiv

finster wirds

Aktiv

...Castello di San Giusto

Aktiv

Rennrad -Tour: Arnoldstein - Triest, 191 km, 6h30, Geri F., Geri A. und Charly K., gefahren im August 2018

Um 8 Uhr starteten wir von unserer Pension, oberhalb von Arnoldstein. Großteils über Radwege fuhren wir in Richtung Tarvis. Von hier führt ein sehr schöner Radweg nach Kranjska Gora . Zahlreiche Radler aller Gattungen waren bereits unterwegs. Vorbei bei der Piste des Weltcup Skirennens ging es weiter durch das Zentrum von Kranjska Gora. Hier war schon reges Treiben. Die Gostilnas waren voll von frühstückenden Ausflüglern. Auf den Straßen tummelten sich Wanderer und Radfahrern.
Es wurde nicht ruhiger – kurz nach der Ortschaft begann die Steigung des Vrsic Passes , enge Kehren, Stockerlpflasterabschnitte und ein herrlicher Ausblick in die Bergwelt des Triglav Massives geben diesem Pass seine Charakteristik. Aber nicht nur Idylle war angesagt. Vor Tuchfühlung mit Wohnwägen, Autos und Motorrädern durfte man nicht schreckhaft sein. Volle Konzentration war angesagt. Schön war, dass man immer wieder gleichgesinnte Radler überholte – Frauen, Männer, Tourenradler, Rennradler, bunt gemischt. Oben am Pass auf 1611m und nach ca. 11km, war das Gewurl so groß, dass man selbst mit dem Rennrad einen Platz zum stehen bleiben suchen musste.
Die Abfahrt hinunter zwischen den Motorisierten war auch nicht ohne. Das Soca Tal (hier entspringt die Quelle dieses Flusses) beginnt. Vor Bovec hatten wir Glück und konnten hinter einer Gruppe slowenischer Radler etwas Energie sparen. Aber dann ging es ans Weiterkommen. So im 5-10 km Rhythmus haben wir uns abgelöst. Das Tempo um die 30km/h war ok und wir kamen gut voran. Vorbei bei Kobarid (sehenswertes Museum zum Thema Soca Front im 1. Weltkrieg), weiter in Richtung Tolmin und dann das Soca Tal weiter bis Kanal. Hier füllten wir unsere Trinkflachen und weiter ging es in Richtung Nova Goricia. Nova Goricia ist eine geteilte Stadt – ein Teil ist italienisch und ein Teil slowenisch. Den richtigen Weg durch die Stadt zu finden ist nicht ganz einfach, aber wir hatten Glück und fanden die Strasse nach Triest ohne Umwege.
Es war inzwischen echt Heiß geworden. Auch die erstenErmüdungserscheinungen , - ca. 140km waren gefahren, machten sich bemerkbar. Durch den ansteigenden Görzer Karst fuhren wir weiter in Richtung Duino. Die sanften Steigungen auf dieser Strasse (55) kosteten uns den Rest an Energie. Doch die ersten Ausblicke zum langersehnten Meer geben uns wieder Motivation. Nach einer sanften Abfahrt erreicht man zwischen Monfalcone und Duino die Küstenstraße. Es war noch nicht geschafft – immer wieder kleine Steigungen und der ungünstige Wind schafften uns endgültig.
Nicht einmal der wunderschöne Blick von der Küstenstrasse auf das glitzernde Meer hinaus konnte uns noch aufbauen. Es hatte inzwischen 35 Grad. Unsere Ablösungen wurden lückenhafter und die Geschwindigkeit reduzierte sich deutlich.
Als wir das Schloss Miramare passierten beschlossen wir spontan uns im Meer abzukühlen . Nach 185 km und einer Fahrzeit von rund ca. 6:30 stoppten wir – mit der Radhose statt Badehose erfrischten wir uns im Meer – herrlich. Die restlichen 6 km nach Triest waren dann nur noch eine Genussfahrt mit Vorfreude auf das erste Bier, Alles in allem eine tolle Ausfahrt mit vielen Aspekten sowohl landschaftlich als auch körperlich. Schön wieder einmal im persönlichen Grenzbereich unterwegs gewesen zu sein!
Den restlichen Tag genossen wir die tolle Atmosphäre und das pulsierende Treiben in Triest.

Die wesentlichen Abschnitte:
Arnoldstein - Kranjska Gora: ca 30 km
Vrsic Pass:ca.11km
Vrsic Pass- Bovec (Trenta Tal): ca. 32 km
Bovec – Kobarid : ca. 20km
Kobarid – Tolmin: ca. 14 km
Tolmin – Gorizia: ca. 47 km
Gorizia – Duino: ca. 20km
Duino – Triest: ca. 19km

Aktiv Aktiv Aktiv Aktiv Aktiv Aktiv Aktiv Aktiv

Spaziergang durch Krumau an der Moldau.

Ab der Grenze Wullowitz ca. 30 km bis Krumau

Der gebührenpflichtige Parkplatz war gleich gefunden. Alsdann ging es bei 4° minus durch den Burgbogen hindurch zur Moldau.
Das Moldaulied erklang zwar nicht, aber die Sonnenstrahlen begrüßten uns freundlich. Der erste Weg war in Richtung Burg und hier mussten wir natürlich auf die Aussichtsgalerie des wunderschönen Burgturms. Hier sahen wir von den verwinkelten Gassen der Altstadt bis zu den sanften Hügeln des Umlandes.
Gemütlich schlenderten wir durch die Burg und über eine kleine Straße gelangten wir wieder zur Moldau. Jetzt war erst einmal Kaffeezeit. Im Restaurant war es angenehm warm und der Kaffee war recht gut.
In Tschechien gibt es noch Kronen und wir bezahlten hier umgerechnet 1,40 Euro für einen kleinen Braunen. Interessiert schlenderten wir durch die Gassen. In den zahlreichen Souvenirgeschäften wurden hauptsächlich Glas, Kunst, Schmuck und Holzhandwerk angeboten. Aufgefallen war auch die große Anzahl an Pensionen und Hotels. Zahlreiche Restaurants gab es natürlich auch. Die Restaurants haben oft ein der Altstadt entsprechende uriges Aussehen, z. B. Kellergewölbe und Rauchkucheln. Was wir jedoch nicht vermuteten, waren die zahlreichen Touristen aus verschiedensten Ländern.
Am Hauptplatz war ein Weihnachtmarkt mit verschiedenen Händlern sowie Punsch- und Imbisshütten. Ja und natürlich haben wir uns auch zu Spontankäufen verleiten lassen. Aber ja ganz ohne Souvenirs geht’s auch nicht. Für Kulturinteressierte ließe sich hier jedenfalls Zahlreiches finden – z.B. das Egon Schiele Zentrum oder das Schloss Cesky Krumlov.
Wir genossen das Bummeln und Erkunden einer unbekannten Stadt, die neuen Eindrücke, das Rege treiben, und die nette Weihnachtsstimmung. Und wenn noch einige Kronen übrig sind findet man am Stadtrand zahlreiche Einkaufsmöglichkeiten mit allen bekannten Filialisten. Dekuju moc - danke sehr Prosim - bitte Dobry den – guten Tag Na shledanou – auf Wiedersehen

Aktiv Aktiv Aktiv

Herausforderung-Klettersteig

Vor ca. 3 Jahren begann ich mit dem Klettersteig-Klettern, - das ist Klettern wo man auch alleine voranschreiten kann und sich selbst sichern muss. Angefangen mit dem Wildenauer-, Pittentaler , Haidsteig, HTL Steig und einigen in der Eisenerzer Gegend , sollte es heuer ein besonderer Klettersteig sein - der Johann Steig -durch die Dachstein-Südwand. Nachdem mein Kletterspezi leider verhindert war, startete ich um 7 Uhr von der Talstation der Dachsteinseilbahn. Der Beginn bis zur Südwandhütte war noch relativ sanft, doch Schritt für Schritt wurde es steiler - ich musste schon einigermassen schnaufen - das erste Schneefeld nahm ich noch mit grosser Vorsicht - bald kam eine Passage mit Stahlseilen - hier hätte ich mich normalerweise gesichert - aber heute betrachtete ich diese Passage nur als unbedeutenden Abschnitt des Zustieges. Die nächsten Schneefelder kamen - nun merkte ich , dass ich schon zu faul war, richtig aufzutreten um einen festen Stand zu haben - die ersten Ermüdungserscheinungen waren da.
Nach ca. 1.35 war ich beim Einstieg zum Johann-Steig. Nachdem ich meine Ausrüstung angelegt hatte, nahm ich mir doch noch Zeit für eine kurze innere Sammlung. Und auf gings.
Der Einstieg begann gleich mit einer etwas kräfteraubenden, klimmzugähnlichen Aktion. Geschafft - na wenn es so weitergeht! Die Sicherung mit Seil und Stiften ist ok. Steil und teilweise furchterregend ausgesetzt ging es dahin. Immer wieder kurzes Innehalten um gute Griffe zu finden und Kraft zu sparen - denn die meiste Sorge hatte ich davor, dass ich irgendwann zu schwach sein könnte um das Seil zu halten - wie es mir schon einmal erging!! Daher SCHÖN KLETTERN dachte ich mir immer wieder Die Mühe wurde belohnt durch echt tolle Ausblicke. Nur das direkte Hinunterschauen vermittelte mir anfangs etwas Knieflattern. Aber wie auch bei den anderen Klettersteigen verging dieses Gefühl und ich konnte nach und nach immer mehr die Kletterei geniessen. Als ich mich so ca. in der Mitte des Steiges befand, hörte ich kurz unter mir zwei Frauen plaudern, ein Geschnatter wie es nur Frauen schaffen. Doch ehe ich noch viel nachsehen konnte, waren die beiden Frauen schon bei mir vorbei und das Geschnatter verhallte so schnell wie es gekommen war. Für die Damen war es scheinbar eine Spielerei hier hinauf, was ich gerade nicht behaupten konnte. Na ja, dachte ich, bist halt doch kein junger Spund mehr.
Eine schöne Passage folgte der anderen. Ich war begeistert mein Krafthaushalt schien auch zu halten. Immer mehr genoss ich die Kletterei. Vor dem Ausstieg kam noch einmal eine kurze Querung von der man fast die ganze Wand hinunterblicken konnte - beeindruckend. Gleich nach dem Ausstieg ist man bei der Seethalerhütte auf 2740m im ewigen Eis und 3h 35min später. Genüsslich saugte ich an meinem Bier ein schönes Gefühl, so einen Klettersteig geschafft zu haben- und ich denke: -Was kommt als nächstes? Juli 2011

Gloggnitz-Info Ternitz-Info Neunkirchen-Info