Kritisches

Anregung für alle die hinterfragen.

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Der Crash

...Optimisten investieren in Gold, Pessimisten in Konserven, Realisten in Waffen und Munition... (Aus Andreas Tögel, -Inflation)

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Lass es zischen, lass es sausen, lass dein Lächeln in den Himmel brausen, doch halt ein bevor du nachläufst, nachmachst, nachsprichst... -lass dein Gefühl dein Maßstab sein!

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Stromausfall

Es ist der fünfte Tag ohne Strom. Wieder heize ich den Gaskocher an und mache mir einen guten Löskaffee. Auch eine alte Semmel aus der bereits aufgetauten Gefriertruhe habe ich noch. Und zum Glück ist auch das Wasser noch da. Mangels Batterien kann ich nicht Radiohören und somit nicht erfahren wie lange es noch dauert. Ich seh den Nachbarn draußen und frag mal nach – „kann noch lange dauern, nichts genaues weiß man nicht“, sagt er. Mir ist kalt und ich zieh noch einen Pullover über. Von Freunden und Verwandten habe ich heut auch nichts gehört. Ich beschließe mit dem Fahrrad zu meiner Tochter zu fahren. Im Rucksack habe ich noch einiges an Lebensmitteln, die sie vielleicht brauchen können. Nur wenige Autos haben noch Treibstoff oder Strom – und so sind auch die Straßen angenehm ruhig. Nur Radfahrer sind unterwegs – und sogar die E-Biker versuchen ihr Gerät mit Muskelkraft zu bewegen. Den letzten noch vorhandenen Treibstoff im Auto wollte ich mir für den absoluten Notfall aufbewahren – aber doch etwas in Sorge bezüglich Abzapfung. Im Wohnzimmer der Tochter ist es angenehm warm. Alle sitzen gemütlich beim Ofen. Die mitgebrachten Lebensmittel finden rasch Verwendung. Wir erzählen uns gegenseitig unsere Eindrücke und hoffen auf ein baldiges Ende des Stromausfalls. Die Kinder haben keine Schule und der Arbeitsplatz ist auch geschlossen. Jedenfalls hat man Geld gespart, kein Supermarkt, kein Tanken, kein Gasthaus…und, und, und… meinte meine Tochter scherzhaft. Für einen gesundheitlichen Notfall kann man jedenfalls zu einer Apotheke pilgern – aber man sollte Bargeld dabeihaben. Wieder daheim angekommen suche ich nach einer neuen Kerze. Inzwischen klopft die Nachbarin und fragt ob ich etwas gegen Schmerzen habe. Ja Schnaps habe ich noch, sagte ich scherzhaft. Glücklicherweise konnte ich ihr noch einige meiner zufällig vorhandenen Schmerztabletten überreichen. Die Kerze versprühte ein geiziges Lichtlein. Es klopft und einige Nachbarn kamen mit Getränken. Und da ich noch Streichhölzer und etwas Holz hatte machte ich kurz entschlossen ein Lagerfeuer im Garten. Daraufhin kamen noch weitere Anwohner – jeder mit Bier oder sonstigen noch vorhandenen Alkohol. Wir riechen schon alle einwenig, aber hier heraussen ist das ok. Jeder hat seine eigene Wahrnehmung dieser Ausnahmesituation. Und jeder seine Schuldigen. Ich geh schlafen und träume von einer warmen Dusche, frischen Semmeln, von Internet und Handy…

Die Wirtschaftskrise

Krieg in der Ukraine. Die Sanktionen der EU und der Ausfall von Lieferketten sorgen für eine für mich noch nie dagewesene Wirtschaftskrise. Strom, Gas, Treibstoffe und alle damit verbundenen Produkte erleben eine massive Preiserhöhung. Und Preise die teils schon seit dem Beginn der Corona-Krise hoch waren, steigen ebenfalls weiter. Die extremen Energiepreise und nicht lieferbare Bauteile für die Industrie führen zu totalausfällen. Die horrenden Treibstoffpreise bringen jeden Handwerksbetrieb an die Existenzgrenze. Berufspendler, Bauern, egal alle sind auf sich alleine gestellt. Jeder muss den Umgang mit dieser Monster Krise selbst meistern. Je schneller wir darauf reagieren umso mehr können wir abfedern. Je mehr wir jetzt schon die Realität erkennen umso weniger kann uns im Extremfall erschüttern.

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